Ralf Greis
Über 30 Jahre Führungserfahrung in IT, Beratung und Unternehmertum.
VorstandsvorsitzenderDas German Center for CyberSecurity e.V. (GC4C) ist das Netzwerk für nachhaltige, praxisorientierte Cybersicherheit in Deutschland – für Wirtschaft, Behörden und Gesellschaft gemeinsam.
In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die Sicherheit von Informations-/ Telekommunikations (ITK) - und Datenverarbeitungs-Systemen von entscheidender Bedeutung.
Deshalb setzt sich das German Center for CyberSecurity e.V. zum Ziel, durch Kooperation mit ITK- und Cybersecurity-Unternehmen, der Wirtschaft und den Behörden, insbesondere den Sicherheitsbehörden, einen sicheren ITK- und Datenverarbeitungs-Betrieb zu gewährleisten und damit den Wirtschaftsstandort Deutschland in die Lage zu versetzen, sich vor Gefahren des CyberCrime zu schützen. Das kann konkret beispielsweise durch Herbeiführen eines Sicherheitsbewusstseins sowie einer umfassenden funktionalen Prävention im Vorfeld von Störungen abwehrend erfolgen. Aber auch nach erfolgten Angriffen auf ITK- und Datenverarbeitungs-Strukturen soll Betroffenen durch schnelle, gezielte taktische und technische Hilfe der operative Betrieb sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen wiederhergestellt werden und der Schaden eines Angriffes so minimal gehalten werden wie nur möglich.
GC4C als explizites Missionsvorhaben
Die GC4C repräsentiert als explizites Missionsvorhaben den Anspruch, Deutschlands relevantestes CyberSecurity Ecosystem zu werden mit dem Ziel, Deutschland in Bezug auf die CyberSicherheit bestmöglich zu unterstützen. Hierfür hat die GC4C umfangreich Konzepte und Vorgehen entwickelt zur Gestaltung eines vitalen CyberSec-Eccosystems und das Etablieren eines funktionalen, zielführenden CyberSecurity-Mindset.
Der besonderer Fokus bei dem Gesamtbild der Digitalisierung in Deutschland muss vor dem Hintergrund der aktuellen und weiter deutlich ansteigenden Gefahrenlage insbesondere auch auf dem Bereich der CyberSecurity liegen. Dieser Bereich erfordert nicht nur eine eigene Betrachtung und hohe Aufmerksamkeit, vielmehr braucht es hier eigene dedizierte Überlegungen, Konzepte und Services / Angebote, die in zentraler und erfolgskritischer Wechselwirkung mit den Digitalisierungsvorhaben und -zielen in Deutschland stehen.
Hierfür entwickelt die GC4C den Organisationsrahmen als Nukleus / Netzwerk-Kern aller relevanten Stakeholder, insbesondere mit Blick auf den Deutschen Mittelstand. Aus diesem Grund sind Kooperationen mit anderen Organisationen wie z.B. dem BVMW, IHK, etc. in Vorbereitung. Darüber hinaus finden Gespräche mit den Sicherheitsbehörden (z.B. BKA, BSI) über eine Zusammenarbeit statt, in Anlehnung und unter Nutzung wertvoller Erfahrungen und Ideen der ehemaligen Organisation „G4C“ - German Competence Center against CyberCrime e.V.
Die frühere „G4C“ war zwar ein, im Vergleich zu dem Zielausbau der GC4C, kleiner, aber sehr aktiver und flexibler Verein zum Schutz seiner Mitglieder und der Allgemeinheit vor Cyberkriminalität. G4C war als ein Sicherheitsnetzwerk sowie als Austauschplattform von aktuellen Informationen zur Erhöhung der Datensicherheit bei größeren Unternehmen, KMU und Sicherheitsbehörden (BKA, BSI und Polizeien der Länder) aufgebaut. Das Ziel von G4C wurde in seiner Satzung vom 26.9.13 in § 2 beschrieben. Es umfasst im Wesentlichen alle Maßnahmen zum Schutz vor Cybercrime. Aufgrund von Veränderungen in der Mitgliedschaft befindet sich der Verein trotz seiner großen Verdienste in der Abwicklung.
Auf Basis der schon länger bestehenden Kontakte und Vorgespräche, hielten es die für die Neugründung und Neu-Ausrichtung Verantwortlichen der GC4C für sinnvoll und erstrebenswert, die bereits früher erkennbaren Synergien von G4C und bereits vorgedachten neuen und potenziell funktionaleren Konzepten, in einer neu zu etablierenden Organisation einzubringen, zusammenzuführen und ebenso synergetisch zu gestalten und weiter auszubauen.
Es entsteht mit GC4C ein neuer Verein, der die zielführenden Erkenntnisse aus der Arbeit des G4C übernimmt und weitere für die Cybersicherheit erforderliche Maßnahmen gezielt und unter Beteiligung einer breiten Fachkompetenz ausbaut.
Der Vorstand verantwortet die strategische Ausrichtung, Priorisierung von Initiativen und die Zusammenarbeit mit Partnern.
Über 30 Jahre Führungserfahrung in IT, Beratung und Unternehmertum.
VorstandsvorsitzenderLangjährige Führungs- und Beratungserfahrung in Sicherheitsbehörden, Kriminalitätsbekämpfung und Cybersicherheit.
2. VorstandDetails folgen in Kürze.
In Abstimmung
Vorstandsvorsitzender · Co-Founder, German Center for CyberSecurity e.V.
Ralf Greis ist mit über 30 Jahren Berufserfahrung in der erfolgreichen Führung und Entwicklung von Unternehmen tätig, davon seit über 20 Jahren auch als Gründer und Mitglied der Geschäftsleitung der Zukunfts-Akademie, einer renommierten Beratungsgesellschaft für Transformation und Zukunftsgestaltung. Er war innerhalb der IT-Branche in verschiedenen leitenden Managementpositionen tätig, unter anderem in der Gesamtverantwortung als CEO und Vorsitzender des Vorstands eines Unternehmens für IT-Services sowie zuletzt interimistisch als CSO und Mitglied des Executive Board eines Unternehmens für innovative AI-Assisted Service Solutions. Hier zeichnete er verantwortlich für die Entwicklung der Wachstumsstrategie, die Investorensuche sowie M&A im Rahmen einer Buy & Build Strategie.
Darüber hinaus engagierte er sich immer schon in unterschiedlichen Beirats- und Aufsichtsratsmandaten. Als Visionär und Unternehmer agiert er als gefragter Executive Consultant, Fractional CxO, Interim Manager und Coach, insbesondere in den Bereichen Strategische Unternehmensentwicklung, Solution- & Consultative Selling, Disruptive Leadership – UnternehmensFührung in die Zukunft und Agiles Change Management.
Mit dem GERMAN CENTER FOR CYBERSECURITY e.V. (GC4C) initiierte er aktuell als Co-Founder und Vorstandsvorsitzender Deutschlands potenziell größte unabhängige CyberSecurity-Initiative.
Er ist Senator und Initiator der Kommission Zukunft Personal und Arbeitswelt im Senat der Wirtschaft Deutschland, Mitglied im Forschungsausschuss des MÜNCHNER KREIS und leidenschaftlicher Ratgeber in der digital-humanen Welt.
„Als Menschenfreund und überzeugter Verfechter einer konsequenten Lösungsorientierung glaube ich an die Kraft der Vision, das Credo von Ethik und werteorientiertem Handeln sowie das Wissen, die Energie und die Kreativität von Menschen."
2. Vorstand · Direktor des Landeskriminalamtes a. D., German Center for CyberSecurity e.V.
Ingmar Weitemeier blickt auf eine langjährige und vielseitige Karriere im Bereich der Inneren Sicherheit zurück. Nach dem Abitur am Gymnasium studierte Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen und qualifizierte sich für den höheren Polizeivollzugs- und Verwaltungsdienst. Seine berufliche Laufbahn begann er als Sachbearbeiter und Kommissionsleiter für Brand- und Tötungsdelikte in Niedersachsen.
Es folgten Stationen als Dozent für Recht und Kriminalistik sowie als Leiter von Spezialeinheiten und des Landesfahndungskommandos im Landeskriminalamt Niedersachsen. Zwischen 1991 und 1995 war Ingmar Weitemeier Gründungsdekan und Leitender Kriminaldirektor an der Fachhochschule für den Fachbereich Polizei in Sachsen-Anhalt. Im Jahr 1995 übernahm er die Leitung des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern, das er bis 2009 als Direktor führte.
Heute ist er als Geschäftsführer der Rubicon GmbH und als Berater bei Homeland Security Consulting tätig. Darüber hinaus führte er das German Competence Center against CyberCrime e. V. (G4C) in der Geschäftsführung mit, ein Projekt in Kooperation mit dem Bundeskriminalamt und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
Internationale Erfahrung sammelte Weitemeier durch Kooperationen mit Polizeibehörden in mehreren europäischen Ländern, darunter Polen, Litauen, Rumänien, Bulgarien, Schweden und Dänemark sowie der Durchführung von internationalen Tagungen zu Themen der internationalen Kriminalitätsbekämpfung. Zudem nahm er mehrfach an Generalversammlungen der internationalen Polizeiorganisation Interpol teil – unter anderem in Ägypten und Kamerun – und war zeitweise als Professor an einer Hochschule für Management in Polen tätig.
Neben seiner praktischen Arbeit ist er publizistisch aktiv. Als Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift die neue Polizei prägte er über Jahre die sicherheitspolitische Fachdiskussion in Deutschland. In zahlreichen Veröffentlichungen widmete er sich Themen wie der Bekämpfung organisierter Kriminalität, Wirtschaftskriminalität, Korruption, Jugend- und Straßenkriminalität, dem Einsatz von Spezialeinheiten sowie der Cybersicherheit.
Heute berät Ingmar Weitemeier nationale und internationale Unternehmen sowie Behörden in Fragen der Industrie- und Wirtschaftsspionage, generell in Bezug auf Lösungen bei Problemen unterschiedlicher Art (Wirtschaftskriminalität), auch im Bereich der IT-Sicherheit, insbesondere im Umgang mit Angriffen auf kritische Infrastrukturen und bei der Wiederherstellung von Systemen und Daten. Dabei liegt ein Schwerpunkt auch auf der Lösung komplexer organisatorischer und sicherheitsrelevanter Herausforderungen in der Wirtschaft.
Der Beirat bringt Expertise aus Wirtschaft, Politik, Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Praxis ein und stärkt die fachliche Tiefe von GC4C. Er ist Sparringspartner und Impulsgeber für die fachliche wie auch strategische Entwicklung des Vereins.
Bereits zugesagt
Kurzvita folgt.
Bereits zugesagtIn Abstimmung & Akquise
Vertreter aus den Sicherheitsbehörden und der Politik werden in den Beirat eingebunden.
In PlanungUnsere Mission ist es, unter Beachtung des als gemeinnützig anerkannten Satzungszwecks, Deutschland im Zeitalter der Digitalisierung zukunftsfähig und in allen Themen der Cybersicherheit resilient zu machen, die Absicherung gegen Angriffe vor dem Hintergrund der Bedrohungslage in der CyberSicherheit höchstmöglich sicherzustellen, Auswirkungen zu minimieren und wirtschaftlichen Erfolg gerade in diesem Kontext nachhaltig sicherzustellen und damit auch die sozialen und gesellschaftlichen Errungenschaften von und in Deutschland zu sichern.
Alles, was wir tun, tun wir mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Deutschland mit seinen Unternehmen und Institutionen in die Lage zu versetzen, sich vor den Gefahren des CyberCrime zu schützen, ausreichende robuste Prävention zu ermöglichen, Bewusstsein für CyberCrime und seine Folgen stärken, den Umgang mit Bedrohungen und Angriffen wirkungsvoll zu begegnen und nach erfolgten Cyber-Angriffen Unternehmen schnellstmöglich wieder handlungsfähig zu machen.
„Wir wollen Deutschland nachhaltig cyberresilient und sicher machen…“
weltweit meist angegriffenes Land
Angriffe in 30 Tagen (März 2026, Telekom)
neue Schwachstellen täglich (∅ 119 / Tag)
neue Schadprogramm-Varianten (∅ 309.000 / Tag)
Deutschland belegt laut dem Sicherheitstacho der Telekom den zweiten Platz der weltweit meist angegriffenen Länder. Mit mehr als 700 Mio. Angriffe innerhalb von nur 30 Tagen (März 2026) macht diese alarmierende Position deutsche Unternehmen zu einem bevorzugten Ziel von Cyber-Kriminellen, die automatisierte Angriffe nutzen, um Schwachstellen in IT-Systemen auszunutzen.
Die Cybersicherheitslage in Deutschland wird vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als weiterhin besorgniserregend eingestuft. Laut dem aktuellen Bericht zur IT-Sicherheit 2025, wie auch bereits 2024, sind insbesondere Ransomware-Angriffe, Cyberspionage und Desinformation ernstzunehmende Bedrohungen. Täglich werden durchschnittlich 119 neue Schwachstellen bekannt (+24%), im Durchschnitt 309.000 neue Schadprogramm-Varianten entdeckt (+26 %).
Die fortschreitende Digitalisierung vergrößert die Angriffsflächen, wobei insbesondere kritische Schwachstellen in Perimeter Systemen wie Firewalls und VPNs besorgniserregend sind. Cyberkriminelle setzten dabei erfolgreiche Angriffsstrategien der letzten Jahre fort. So wurden nicht nur immer mehr kleine und mittlere Unternehmen angegriffen (80 % der angezeigten Angriffe). Die Angriffe führten in den meisten Fällen auch zu Daten Leaks (bzw. deren Androhung), gegen die es aufseiten der Geschädigten keine Bewältigungsstrategien gibt.
Trotz dieser Herausforderungen zeigt sich eine steigende Resilienz gegenüber Cyberangriffen. Positive Trends sind auch im Bereich internationaler Strafverfolgungsmaßnahmen zu verzeichnen. Auch gehen immer mehr Unternehmen transparent mit Cyberangriffen um, was zur schnellen Schließung von Schwachstellen beiträgt.
Dennoch bleibt die Bedrohungslage angespannt. Professionelle, oft staatlich gelenkte APT-Gruppierungen betreiben Cyberspionage gegen Behörden, politische Institutionen und Unternehmen. Zudem warnen deutsche Nachrichtendienste vor einer zunehmenden Bedrohung durch russische Geheimdienste, die Spionage, Sabotage und Desinformation auf einem bislang unbekannten Niveau betreiben.
Der Schutz der Angriffsflächen ist 2026 der entscheidende Hebel, um die Cybersicherheit zu verbessern. Um diesen Bedrohungen zu begegnen, ist eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung erforderlich. Das BSI betont die Notwendigkeit, dass Hersteller, Diensteanbieter und staatliche Stellen gemeinsam an sicheren Produkten arbeiten müsse, aber auch Bürgerinnen und Bürger ihr Bewusstsein für Cybersicherheit erhöhen und resilienter werden müssen.
„Alle gesellschaftlichen Akteure, Wirtschaft, Staat, Forschung, Verbraucherschutz und auch die Verbrauchenden selbst sind gefordert, künftig noch stärker wirksame Maßnahmen zum Schutz ihrer Angriffsflächen zu ergreifen.“
Sicherheit gibt es nur gemeinsam!
KENNEN – KÖNNEN – WOLLEN – TUN & BEIBEHALTEN
... und dann ist da noch das Thema VERTRAUEN
GC4C wurde gegründet, um Akteure mit unterschiedlichem Hintergrund in einer handlungsfähigen Community zu verbinden. Ziel ist es, Wissen und Erfahrung so zusammenzuführen, dass daraus unmittelbar umsetzbare Präventions- und Reaktionsmaßnahmen entstehen.
Die strategischen Grundpfeiler zur Erreichung der erklärten Ziele sind:
Aufbau und Gestaltung eines vitalen ECOSYSTEM aller relevanten Akteure (insbesondere Beschützer und zu Beschützende) – ein „WIR - gemeinsam für CyberSicherheit in und für Deutschland“
GrundpfeilerDie QUALITÄTSSICHERUNG der relevanten Akteure auf der Seite der „Beschützer“ (Schutzgeber)
GrundpfeilerDie Etablierung, Förderung und nachhaltige Sicherung eines zielführendes gemeinsamen und ganzheitlichen MINDSET für das Thema CyberSecurity und die dafür notwendigen Handlungsfelder, der Information, Kommunikation und des Austauschs, sowie das dafür notwendige Verhalten.
GrundpfeilerDie ORCHESTRIERUNG aller beteiligten Akteure unter dem Schirm des gemeinsamen MindSet, auf Basis gemeinsamer Verhaltensgrundsätze und Prozesse
GrundpfeilerGemeinsam für digitale Resilienz
Wir stärken den Bereich Cyber Security, unter besonderer Berücksichtigung der Prinzipien der Gemeinnützigkeit, durch die Vereinigung von Experten, Organisationen und Tools namhaften IT-Unternehmen sowie Behörden, die die Sicherung bzw. Herstellung der IT- und Cyber-Sicherheit als originäre Aufgabe übertragen bekommen haben, sowie die Zusammenarbeit mit den führenden deutschen Cyber Security Initiativen.
Diese Kooperationen ermöglichen ein effektives Miteinander, das auf gemeinsamen Zielen und strategischer Ausrichtung basiert. Ziel ist es, ein lebendiges Netzwerk aus qualitätsgesicherten Akteuren zu schaffen, das für effektives Monitoring, den Aufbau von Frühwarnsystemen und die Entwicklung von Präventions- und Reaktionsstrategien sorgt. Durch die Bündelung von Interessen und Kommunikation über den Verein fördern wir ein zukunftsorientiertes, digital positives Bewusstsein von Beschützern und zu Beschützenden. Unsere Arbeit basiert auf gemeinsamen Richtlinien und Verfahren, mit dem Ziel, deutsche Unternehmen in Sachen Cyber Security zu stärken, zu informieren und praktische Unterstützung zu leisten, um sie nachhaltig zukunftssicher und wettbewerbsfähig zu machen.